Musical der Reichenberg-Schule 2026
Ein Projekt der Chor AG, der Theater AG und der Kulissen (Gestaltungs) AG.
Aemilius Eusebius Kasmimir Maximus, der 13
So lautet der Name des sehr modebewussten Herrschers in der Geschichte des Kindermusicals. Ziemlich kompliziert und nicht gerade einfach zu merken, oder? Darum wird er von seinen Untertanen auch nur „Kaiser Knöpfchen“ genannt.
Das Volk liebt und verehrt seinen Kaiser über alles.
Doch wie viele mächtige Menschen hat auch er einen kleinen Tick.
Pflanzen und Kindersachenflohmarkt
Es war ein toller Tag. Das Wetter war traumhaft. Viele Menschen waren auf dem Schulgelände unterwegs. Nette Verhandlungsgespräche wurden geführt, Pflanzentipps weitergegeben, Kontakte geknüpft, Popcorn gegessen, ........
Einfach schön....
Strahlende Augen und bunte Haare: Unser Ausflug zur Berufsschule Michelstadt
Ein echter „Dreiklang“ aus Schule, Berufsschule und Handwerk – unter diesem Motto stand der jüngste und überaus erfolgreiche Ausflug unserer Reichenberg-Schule. 40 unserer Schülerinnen und Schüler durften an der Berufsschule in Michelstadt für einen Vormittag echte Berufsluft schnuppern.
In vier spannenden Praxis-Workshops hieß es anpacken statt nur zuschauen:
Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Frau Monnheimer und Frau Ludwig von der Handwerkskammer Odenwaldkreis, die sich vor Ort vom Eifer unserer Kinder überzeugten.
Möglich gemacht wurde dieser besondere Praxistag durch die Unterstützung im Rahmen des Projekts „MINT ist unser Job“ (als Teil der MINT-Orientierung der Deutsche Telekom Stiftung). Die vielen strahlenden Kinderaugen am Ende des Tages haben gezeigt: Diese Kooperation war ein voller Erfolg und eine tolle Erfahrung für unseren
Mit „Maximaler Perspektive“ in die Zukunft- 2. Platz für die Reichenberg-Schule
Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Hessen Süd, ausgerichtet von den Darmstädter Fraunhofer-Instituten, präsentierten 57 junge Talente ihre Projekte. Unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektive“ zeigten schon die Jüngsten, wie man komplexe Probleme kreativ löst.
In der Sparte „Jugend forscht junior“ (für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre) im Fachgebiet Technik sicherte sich ein Team aus dem Odenwald den 2. Platz:
Sicherheit im Fokus: Die selbststabilisierende Fahrerkabine
Emil Trautmann (10) und Felix Stöhr (10) von der Reichenberg-Schule in Reichelsheim überzeugten die Fachjury mit ihrem Projekt „Selbststabilisierende Fahrerkabine für Nutzfahrzeuge“. Die beiden Nachwuchstechniker entwickelten ein Modell, das darauf abzielt, die Sicherheit und den Komfort in großen Fahrzeugen durch eine intelligente Kabinenaufhängung zu erhöhen. Ihre mechanische Lösung zur Stabilisierung bei Unebenheiten beeindruckte durch technisches Verständnis und eine präzise Umsetzung.
Die Fraunhofer-Institute SIT, LBF und IGD boten den 29 Projekten den passenden wissenschaftlichen Rahmen. „Die Professionalität und wissenschaftliche Neugier, mit der die Jugendlichen hier ans Werk gehen, ist jedes Jahr aufs Neue inspirierend“, hieß es vonseiten der Ausrichter.
Während die Erstplatzierten nun zum Landeswettbewerb nach weiterziehen, ist der Erfolg von Emil und Felix ein deutliches Signal für die starke MINT-Förderung in der Reichenberg-Schule.
2.Februar - 6. Februar 2026
Manege frei für das Selbstvertrauen: Zirkuszauber an der Reichenberg-Schule
Wo sonst gerechnet und geschrieben wird, herrschte in der vergangenen Woche eine ganz besondere Atmosphäre: Konzentration spiegelte sich in den Gesichtern und tosender Applaus hallte durch die Sporthalle. Der 3. Jahrgang der Reichenberg-Schule tauschte die Schulbank gegen das „Zirkuszelt“ und bewies unter der Anleitung von Zirkuspädagoge Jeremy, dass in jedem Kind ein kleiner Star steckt.
Das Projekt war weit mehr als nur ein reines Unterhaltungsprogramm. Im Kern stand ein fundiertes Präventions- und Stärkungskonzept, das darauf abzielt, die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung nachhaltig zu unterstützen. „Ich schaffe das!“ – Prävention durch Selbstwirksamkeit. Unter der fachkundigen Leitung von Jeremy lernten die Drittklässler nicht nur Jonglieren und Akrobatik oder den Gang über die Glasscherben. Der Fokus lag auf der Selbststärkung. In einer Phase, in der Kinder beginnen, ihre eigenen Grenzen und sozialen Rollen intensiver wahrzunehmen, bot das Zirkusprojekt den idealen Raum für positive Grenzerfahrungen. „Die Kinder lernen hier, dass sie Herausforderungen meistern können, die sie sich zuvor nicht zugetraut hätten“, erklärt das Lehrkräfteteam des 3. Jahrgangs. „Dieses Gefühl der Selbstwirksamkeit ist der beste Schutz gegen Unsicherheit und Gruppenzwang.“ Das Projekt förderte zudem gezielt das Selbstbewusstsein: Wer sicher auf den Schultern seiner Mitschüler steht oder vor großem Publikum einen Witz präsentiert, nimmt dieses Erfolgserlebnis mit in den Schulalltag. Die Kinder lernten, aufeinander achtzugeben, Verantwortung für die Sicherheit der anderen zu übernehmen und als Team zu glänzen.Ein Projekt dieser Größenordnung lässt sich jedoch nicht allein im Unterricht stemmen. Die Schulleitung und das Kollegium betonten ausdrücklich, wie unverzichtbar die Unterstützung der Elternschaft war. Ob beim tatkräftigen Aufbau des Equipments oder beim täglichen Üben mit den kleinen Artisten vor der großen Aufführung– das Engagement der Mütter, Väter und Großväter war der Motor hinter dem Erfolg. Durch diese enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus wurde das Projekt zu einem echten Gemeinschaftserlebnis, das den Zusammenhalt innerhalb des gesamten Jahrgangs stärkte. Die abschließende Gala-Vorstellung bildete den glanzvollen Höhepunkt. Mit stolzgeschwellter Brust und leuchtenden Augen präsentierten die Kinder ihre Kunststücke. Doch was bleibt, wenn das Licht in der Manege ausgeht, sind nicht nur die erlernten Tricks, sondern ein gestärktes „Wir-Gefühl“ und das Wissen jedes Einzelnen: Ich bin mutig, ich bin wichtig, und ich kann über mich hinauswachsen.Die Reichenberg-Schule bedankt sich herzlich bei Jeremy für seine inspirierende Arbeit und bei allen helfenden Händen, die diese magische Woche möglich gemacht haben.
Am 15. Juni 2025 feierte der Friseursalon KammHair sein zehnjähriges Bestehen und spendet sämtliche Einnahmen des Tages. Die Erlöse gehen zu gleichen Teilen an die örtliche Kindertagesstätte Beerfurth und an die Reichenberg-Schule, wo sie zusätzliche Lernmaterialien und Spielgeräte finanzieren können. Bei einem Treffen übergab das Team dem Förderverein der Reichenberg-Schule eine großzügige Summe. Wir bedanken uns herzlich bei KammHair für das Engagement und betonen, wie wichtig lokale Partnerschaften für die Zukunft der Kinder sind. Es ist schön zu sehen, wie ein lokales Unternehmen mit gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein die Gemeinschaft stärkt.
DANKESCHÖN-DANKESCHÖN-DANKESCHÖN-DANKESCHÖN-DANKESCHÖN-DANKESCHÖN
HURRA, unser Spielehäuschen hat Dank Herrn Trautmann und der tatkräftigen Unterstützung seiner Tochter Linda neue Türen. Endlich können die Kinder wieder selbstständig und ohne Probleme das Häuschen öffnen und Spielgeräte ausleihen.
Vielen Dank für diese tolle SPENDE und die tolle ARBEIT!
Es ist einfach immer wieder schön, solche Unterstützung und solchen Einsatz für unsere Schule zu erleben!
Ein Moor entsteht an der Reichenberg-Schule
Ein kleiner Fleck Erde – große Wirkung für den Klimaschutz!
Unsere Rektorin, Frau Hartmann, pflegt seit ungefähr neun Jahren den (oberhalb der Schule gelegenen) Schulgarten. Zu finden gibt es eine Kräuterspirale, einen Acker und Hochbeete auf denen allerlei Gemüse gedeiht. Seit diesem Frühjahr hat der Schulgarten eine weitere Besonderheit hinzu gewonnen, die sich jeder selbst mit etwas Hilfe und KnowHow anlegen kann: ein eigenes kleines Moor im Garten. Selbst für den Klimaschutz aktiv werden und einen Beitrag leisten in dem man Müll sammelt, weniger Auto fährt…. das sind Wege, die jeder schon mal gehört hat. Aber ein Moor anlegen? Das Klima auf diese Weise schützen klang für uns (3a mit Klassenlehrerin Pia Peters) erst mal sehr ungewöhnlich. Viele bauen Gemüse in ihrem Garten an, aber ein Moor? Ist das überhaupt möglich? Ja! Und es ist sogar überhaupt nicht schwer, erfuhren wir von Herrn Sonnberger vom Landschaftspflegeverein in Reichelsheim. Eine alte Teichwanne, zerschlagene Dachziegel oder Buntsandsteinkies, etwas Weißtorf und das Grundgerüst für unser kleines Moor stand. Gerne darf das Moor in der direkten Sonne liegen. Es sollte nur ein Zugang zu Regenwasser, zum Beispiel in Form einer Regenwassertonne, vorhanden sein. Dadurch können lange Trockenperioden überbrückt werden. Mit großer Hingabe wurde dann die Angießpatenschaft von den Schülern übernommen und nach einer 2-3wöchigen Quellzeit konnten wir Richtfest mit Herrn Sonnberger feiern, indem er aus dem eigenen Moor von Zuhause Torfmoos mitbrachte. Herr Sonnberger zeigte den Kindern zuerst mit Hilfe eines Eimers, wie saugfähig Torfmoos eigentlich ist – dreimal eintauchen und ausdrücken, da war der mit Wasser gefüllte Eimer leer. Dabei lernten die Schüler, wie wichtig jene Speicher- und Abgabefähigkeit der Pflanze für den Wasserhaushalt der Natur ist. Nach dieser beeindruckenden Demonstration wurde das Moos von den Schülern zerpflückt und auf das Weißtorf aufgebracht. „Aus jedem Blättchen kann eine neue Pflanze werden“, so Herr Sonnberger.
In seinem eigenen Moor Zuhause falle immer was ab für ein neues Moor. So bekamen wir ausreichend weitere „Moor-“Ableger wie das mehr- und einblättrige Wollgras, die Moorbeere oder Heide. Für das Auge kaum sichtbar blüht seit Mai also die kleine, unscheinbare Moorbeere in unserem Moor, deren saure Beeren man sogar essen kann. Weiterer Fakt: die 15 cm hohe Torfschicht des Moores speichert etwa genauso viel CO2 wie ein 100jähriger Wald.
Aufstehen und aktiv werden!
Reichelsheimer Reichenberg-Schule erneut für herausragendes Engagement in der frühkindlichen Bildung ausgezeichnet
Die Reichenberg-Schule in Reichelsheim darf sich erneut über eine bedeutende Auszeichnung freuen: Zum fünften Mal wurde die Einrichtung als „Haus, in dem Kinder forschen“ anerkannt. Diese Ehrung würdigt das kontinuierliche Engagement der Schule im Bereich der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Die Reichenberg-Schule bietet den Kindern eine einzigartige Gelegenheit, die Welt durch entdeckendes und forschendes Lernen zu erkunden. Gemeinsam mit pädagogischen Fach- und Lehrkräften entwickeln die Kinder spielerisch ihre Fähigkeiten in den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Mathematik. Dabei werden wichtige Kompetenzen wie kreatives, erfinderisches und kritisches Denken gefördert – Fähigkeiten, die für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen unerlässlich sind.
„Diese erneute Auszeichnung ist eine großartige Bestätigung unseres Engagements“, sagt Schulleiterin Christine Hartmann. „Sie zeigt, wie wichtig es ist, Kinder schon frühzeitig für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und gleichzeitig ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln zu entwickeln.“ Die Reichenberg-Schule in Reichelsheim trägt somit maßgeblich dazu bei, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) zu fördern und die Zukunftskompetenzen der Kinder zu stärken.
Die Zertifizierung basiert auf strengen Qualitätskriterien, die sich an den „Prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht“ orientieren. Das Engagement des Teams wurde bereits mehrfach gewürdigt, und die Einrichtung darf sich nun erneut zwei Jahre lang „Haus, in dem Kinder forschen“ nennen.
Die Reichenberg-Schule ist ein lebendiger Ort des Lernens, der Kinder auf spielerische Weise für Wissenschaft und Technik begeistert und sie auf ihrem Weg zu verantwortungsvollen, nachhaltigen Persönlichkeiten begleitet. Sie ist ein Vorbild für innovative frühkindliche Bildung und zeigt, wie qualitativ hochwertige MINT-Bildung die Zukunft unserer Gesellschaft positiv beeinflussen kann.
Judoaktionstag an der Reichenberg-Schule
Die Kinder des 2. Jahrgangs der Reichenberg-Schule hatten die Möglichkeit mit einem Trainerteam des Judo-Club Nibelungen Lindenfels einen Judoaktionstag zu erleben. Jede Klasse hatte eine eigene Judostunde, in denen die Kinder erste Judotechniken kennenlernen und ausprobieren konnten.
Nach der Begrüßung und dem Warmlaufen wurde zunächst das richtige Fallen gelernt und die wichtigsten Judoregeln auf der Matte besprochen.
Im Anschluss warteten jede Menge Spiele und Übungen, wie zum Beispiel der Bärenkampf oder das Mausefallenspiel, bei denen die Kinder erste Einblicke in die Sportart gewannen. Aber auch ihre körperliche Fitness und ihre motorischen Fähigkeiten erproben konnten.
Das Training wurde in spielerischer Form gestaltet, um den Kindern Spaß und Freude an der Bewegung zu vermitteln.
Insgesamt bot der Judotag eine wertvolle Möglichkeit, um neue Fähigkeiten zu erlernen und soziale wie emotionale Kompetenzen zu stärken. Auf der sozialen Interaktion untereinander, lag dabei ebenfalls ein ganz besonderes Augenmerk.
Wir bedanken uns herzlich beim Trainerteam des Judo-Club Nibelungen Lindenfels für ihre Zeit und dem ganz besonderen Sporttag für die Kinder.
Wenn Kinder zu Forschern werden – Wildbienenprojekt verbindet Schulen aus Dreieich und Reichelsheim
Dreieich/Reichelsheim – Sechs neugierige Fünft- und Sechstklässler der Weibelfeldschule in Dreieich machten sich vergangene Woche auf den Weg zur Reichenberg-Schule im Odenwald. Ziel ihres Besuchs: ein gemeinsames Wildbienen-Forschungsprojekt, bei dem es nicht nur um Insekten geht – sondern auch um Bildung für nachhaltige Entwicklung, digitales Arbeiten und Teamarbeit zwischen „Großen“ und „Kleinen“.
Die Weibelfeldschüler arbeiteten vor Ort mit je drei Zweitklässlern der Reichenberg-Schule zusammen, um die einzelnen Holzplatten einer Wildbienennisthilfe genau unter die Lupe zu nehmen. Mit großem Eifer zählten, untersuchten und dokumentierten sie die Niströhren – kleine Hohlräume, in denen Wildbienenarten wie die Mauerbiene oder die Maskenbiene ihre Brut ablegen.
Besonders spannend war der Einsatz der App „ID-Logics – Wildbienen und Wespen“, mit der die Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Bestimmungen vornehmen konnten. Über ein intelligentes Frage-Antwort-System erkannten sie anhand einfacher Merkmale, welche Bienenart wo genistet hatte. Die Ergebnisse wurden in vorgegebene Excell-Tabellen eintragen. Diese Tabellen werden gemeinsam mit Fotos der einzelnen Platten in den nächsten Tagen auf die Plattform des DiKuLe-Wildbienenprojekts hochgeladen und fließen damit in ein deutschlandweites Biomonitoring zu Wildbienen ein.
„Es war toll zu sehen, wie motiviert die Kinder waren – sie haben geforscht wie kleine Wissenschaftler!“, sagte eine betreuende Lehrkraft begeistert. „Gerade die Verbindung aus digitaler Technik und direkter Naturerfahrung macht das Projekt so wertvoll.“
Die Zusammenarbeit der beiden Schulen ist dabei kein Zufall. Die Weibelfeldschule und die Reichenberg-Schule sind derzeit die einzigen beiden Schulen in ganz Hessen, die am DiKuLe-Wildbienenprojekt der Universität Bamberg teilnehmen. In diesem bundesweiten Bildungs- und Forschungsprojekt engagieren sich Schulen für den Erhalt der biologischen Vielfalt – und lernen gleichzeitig viel über Ökologie, Nachhaltigkeit und wissenschaftliches Arbeiten.
Neben der praktischen Arbeit an den Nisthilfen geht es auch um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die im Lehrplan zunehmend verankert wird. Die Schülerinnen und Schüler erfahren nicht nur die Bedeutung von Wildbienen für unser Ökosystem, sondern auch, wie man mit digitalen Hilfsmitteln Forschung betreibt – und warum der Schutz der Artenvielfalt jeden etwas angeht.
Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig: Das Biomonitoring-Projekt und die Zusammenarbeit der beiden Schulen sind ein voller Erfolg. Im Herbst werden die Grundschüler und Grundschülerinnen aus Reichelsheim die Weibelfeldschule in Dreieich besuchen, um wieder gemeinsam am Wildbienenprojekt weiterzuarbeiten.
Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter:
www.uni-bamberg.de/nawididaktik/forschungsgebiete-kooperationen/nachhaltigkeit/dikule-wildbienenprojekt
MINT-Messe 2025: Einzige Grundschule trotzt Gymnasien und setzt starkes Zeichen für frühe MINT-Bildung
Wiesbaden – Am 4. November 2025 wurde der Hessische Landtag in Wiesbaden zur Bühne für die besten MINT-Projekte des Bundeslandes. Die 21. MINT-Messe hessischer Schulen, traditionell ein Forum für Gymnasien und berufliche Schulen, erlebte in diesem Jahr eine bemerkenswerte Ausnahme: Die Reichenberg-Schule aus Reichelsheim war die einzige Grundschule unter den 19 teilnehmenden Bildungseinrichtungen, die ihre Arbeit im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik präsentierte.
Pionierarbeit in der Primarstufe
Während die meisten Schulen Projekte aus der Oberstufe vorstellten, demonstrierte das Team der Reichenberg-Schule, dass das Fundament für MINT-Begeisterung bereits in der Primarstufe gelegt werden muss.
Mit einem innovativen Projekt zur Integration von MINT in den fächerübergreifenden Grundschulunterricht zogen die jungen Schülerinnen und Schüler das Interesse von Politikern, Unternehmern und der Fachjury auf sich. Sie zeigten, wie frühzeitiges, handlungsorientiertes Lernen –durch den Einsatz von LEGO® Education und einfachen Bau-Sets – komplexe logische Denkstrukturen fördert.
„Die Teilnahme der Reichenberg-Schule ist ein wichtiges Signal an das gesamte hessische Bildungswesen“, so ein Vertreter des Veranstalters SCHULEWIRTSCHAFT HESSEN. „Sie beweist den Mut und die Weitsicht, sich als Grundschule diesem Wettbewerbsumfeld zu stellen und die Bedeutung der MINT-Fächer schon für die Kleinsten zu unterstreichen. Die Reichenberg-Schule ist hier ein echter Pionier.“
Die Landtagspräsidentin, Frau Astrid Wallmann, würdigte in ihrem Rundgang die Diversität der Projekte. Besonders der Stand der Reichenberg-Schule erfuhr großen Zuspruch, da er die dringend benötigte Nachwuchsförderung an der Wurzel packt.
Christine Hartmann
Rektorin
MINT-Sterne für herausragendes pädagogisches Engagement
Mit dem MINT-Stern 2025 zeichneten jüngst der Verband der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) und der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e. V. Lehrkräfte und Projekte dreier hessischer Schulen aus Witzenhausen, Wolfhagen und Reichelsheim aus. Die Preise würdigen herausragendes persönliches Engagement zur Förderung der MINT-Fähigkeiten.
Der MINT-Stern für das beste Einzelprojekt und ein Preisgeld von 1.500 Euro gingen an die Unterwasserrobotik-AG der Walter-Lübke-Schule Wolfhagen unter Leitung von Simon Eckhard. Laudator Dr. Martin Hieber, Vorstand Technik und Netzwerke beim VDE, würdigte Eckard für die jahrelange erfolgreiche Teilnahme seiner AG an Unterwasserrobotik-Wettbewerben, darunter sogar eine Weltmeisterschaft. „Bereits in der Mittelstufe bietet die Schule Kurse an, die auf die Teilnahme in der AG vorbereiten“, zeigte sich Hieber beeindruckt.
Einen MINT-Stern für sein persönliches Engagement und dessen Kontinuität erhielt auch Kamil Daniek, Lehrer an der Johannesberg-Schule in Witzenhausen. Den mit 1.500 Euro dotierten Preis bekommt der Pädagoge für seine langjährige Organisation einer MINT-Messe. DARC-Pressesprecherin Stephanie C. Heine bezeichnete die Arbeit des Pädagogen als „Leuchtturm der MINT-Bildung“ und betonte, dass sein Engagement weit über diese für sich schon preiswürdige Messe hinausgehe.
Den Sonderpreis Grundschule, dotiert mit 750 €, überreichte Laudator Dr.-Ing. Roland Steck, VDE-Referent für Hochschulkontakte im VDE Rhein-Main, an Christine Hartmann. Die Rektorin der Reichenberg-Schule in Reichelsheim wird dafür gewürdigt, dass an ihrer Schule die Themenfelder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bereits beim Übergang von den Kindergärten Eingang in die pädagogische Arbeit finden. Dies führe, so der Laudator, zu einem verblüffenden Effekt: „Weiterführende Schulen fragen bei der Reichenberg-Schule nach Kooperationen. Das ist normalerweise eher umgekehrt.“
Es war bereits das zweite Mal, dass VDE und DARC persönliches schulisches Engagement in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit MINT-Sternen auszeichnete – als „Zeichen der Wertschätzung“, wie es Dr. Kevin Rick, Leiter VDE Südwest, bei der Veranstaltung im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen in Wiesbaden ausdrückte. Die Motivation, die für die beiden Vereine ausschlaggebend ist, fasste ein Satz des Preisträgers Kamil Daniek treffend zusammen: „Es ist schön, junge Leute mit diesem Feuer und auch dieser Haltung erleben zu können.“
In Vertretung des Schirmherrn des MINT-Sterns, Bildungsminister Armin Schwarz, unterstrich Christopher Textor, Abteilungsleiter im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen die Bedeutung des Wettbewerbs: „Es geht vor allen Dingen darum, Begabungen zu fördern in einer Zeit, in der wir vor dem größten demographischen Wandel stehen.“ Dr. Martin Hieber, Vorstand Technik und Netzwerke des VDE, verwies ebenfalls auf den mit diesem Wandel einhergehenden Fachkräftemangel. „Wir brauchen exzellenten Nachwuchs. Deshalb ist es wunderbar, dass es Lehrerinnen und Lehrer gibt, die eine Extrameile gehen.“ Die mit den ausgelobten Preisen gewürdigten Lehrkräfte und Projekte zeigten, zu welch wunderbaren Ergebnissen diese „Extrameile“ führen könne.
Das Engagement von VDE und DARC wird, wie DARC-Pressesprecherin Stephanie C. Heine betonte, mit dieser Preisverleihung nicht enden: „Wir werden auch weiterhin gemeinsam das Bestreben zur Verbesserung von MINT-Kompetenzen in den Schulen nach Kräften unterstützen.“
Bildbeschreibung und -nachweis
20251127_Verleihung_MINT-Stern_Hessen.JPG: Die Preisträger des MINT-Sterns Hessen 2025 mit Vertretern des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen und den ausrichtenden Vereinen VDE e. V. und DARC e. V.
© DARC e. V.
Über den VDE
Der VDE, eine der größten Technologie-Organisationen Europas, steht seit mehr als 130 Jahren für Innovation und technologischen Fortschritt. Als einzige Organisation weltweit vereint der VDE dabei Wissenschaft, Standardisierung, Prüfung, Zertifizierung und Anwendungsberatung unter einem Dach. Das VDE Zeichen gilt seit mehr als 100 Jahren als Synonym für höchste Sicherheitsstandards und Verbraucherschutz.
Wir setzen uns ein für die Forschungs- und Nachwuchsförderung und für das lebenslange Lernen mit Weiterbildungsangeboten „on the job“. Im VDE Netzwerk engagieren sich über 2.000 Mitarbeiter*innen an über 60 Standorten weltweit, mehr als 100.000 ehrenamtliche Expert*innen und rund 1.500 Unternehmen gestalten im Netzwerk VDE eine lebenswerte Zukunft: vernetzt, digital, elektrisch. Wir gestalten die e-diale Zukunft.
Sitz des VDE (VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V.) ist Frankfurt am Main. Mehr Informationen unter www.vde.com
Kontakt: Dr. Kevin Rick, Merianstraße 28, 63069 Offenbach, Tel.: +49 170 576 92 37, kevin.rick@vde.com
Über den DARC
Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und darüber hinaus – in Europa sowie international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU). Zu seinen Aufgaben zählt vorrangig die Förderung der technisch-wissenschaftlichen Aktivitäten seiner in rund 1.000 Ortsverbänden organisierten 30.000 Mitglieder. Damit ist der DARC der größte Amateurfunkverband Europas und der drittgrößte weltweit.
Kontakt: Stephanie C. Heine und Heiko Schimmelpfeng, Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Tel.: 0561 94988-0, E-Mail: pressestelle@darc.de, Web: www.darc.de
MINT‑Zentrum der Reichenberg‑Schule startet mit erfolgreichem Freitagsworkshop – Vom Coding Unplugged über Matatalab bis zu Scratch‑Projekten
Coding Unplugged: Ohne Computer, aber mit einfachen Materialien wie Papier, Puzzleteilen, Stiften und Bauklötzen, lernten die Teilnehmenden grundlegende Algorithmen und logisches Denken. Die Methode, die bereits international als effektiver Einstieg in die Informatik gilt, zeigte sofort Wirkung – die Kinder entwickelten eigene Anweisungssequenzen, um zum Beispiel ein Labyrinth zu durchlaufen.
Im Anschluss folgte das Modul Matatalab und der LEGO Spike essential. Als Abschluss kam das beliebte Scratch-Modul. Die Schülerinnen und Schüler erstellten interaktive Geschichten, Animationen und kleine Spiele. Dabei konnten sie ihre kreativen Ideen unmittelbar visualisieren und gleichzeitig wichtige Konzepte wie Schleifen, Bedingungen und Variablen praktisch anwenden.
„Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur theoretisches Wissen vermitteln, sondern sie aktiv dazu befähigen, Probleme kreativ zu lösen. Die Workshopreihe ist ein erster Schritt auf einem langen Weg, der sie zu selbstbewussten Gestaltern ihrer digitalen Zukunft machen soll“, so die Workshopleitung.
Das MINT‑Zentrum plant bereits weitere Veranstaltungen, darunter vertiefende Kurse zu Robotik und Technik. Zudem sollen Kooperationen mit regionalen Unternehmen und Hochschulen etabliert werden, um praxisnahe Lernmöglichkeiten zu schaffen. Mehr unter www.mint-rbs.de
Mit dem erfolgreichen Start hat die Reichenberg‑Schule ein starkes Signal gesetzt: Das Interesse an Naturwissenschaften, Technik, Informatik und Mathematik (MINT) wird hier nicht nur gefördert, sondern lebendig erlebt. Die ersten Eindrücke zeigen, dass das Zentrum sowohl Schülerinnen und Schüler als auch das gesamte Schulumfeld nachhaltig bereichern wird.
Christine Hartmann
Rektorin
Unterrichtszeiten
1.Std. 7.55- 8.40 Uhr
2.Std. 8.45- 9.30 Uhr
3.Std. 9.50-10.35 Uhr
4.Std. 10.40-11.25 Uhr
5.Std. 11.40-12.25 Uhr
6.Std. 12.30-13.15 Uhr
Trommelwoche
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Reichenberg-Schule
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64385 Reichelsheim (Odenwald)
Öffnungszeiten
Mo. - Fr.: 7.30 Uhr - 14 Uhr
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